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By B. Ritzert (auth.), Prof. Dr. Dr. h. c. O. Braun-Falco, Prof. Dr. med. F. Deinhardt, Prof. Dr. med. F. D. Goebel (eds.)

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Die Entsendung deutscher Unternehmensmitarbeiter in arabisch-islamische Länder wurde bislang in der Forschung kaum thematisiert, und Orientierungshilfen für die Teilnehmer an Auslandseinsätzen in diesen Ländern fehlen. Der vorliegende Band präsentiert theoretische Ausführungen zu Kultur, kultureller Gebundenheit, Befangenheit und Kommunikationsstilen in kulturellen Überschneidungssituationen.

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In der Regel befinden sich die Patienten bei Feststellung des positi- Positives Test-Ergebven Antikörperstatus sogar im teilweise symptomlosen nis heißt nicht Vorstadium der Erkrankung. Der Betreffende muß zu- AIDS-krank dem wissen, daß er seine Sexualpartner anstecken kann. Erst Risiko abschätzen Um das individuelle Risiko einer Infektion beurteilen zu können, ist eine sorgfältige Anamneseerhebung von Wichtigkeit. Die Frage nach häufig wechselnden Sexualpartnern oder homosexuellem risikohaften Verkehr in den letzten Jahren sollte in die Sexualanamnese miteinbezogen werden.

Folgende Fragen helfen dabei: Was würde ein positives Ergebnis für die Lebenssituation bedeuten? Besteht psychosoziale Unterstützung durch Partner, Freunde, Familie? Ist die Unsicherheit, wenn der Test unterbleibt, belastender als das mögliche positive Ergebnis? Welche Konsequenzen sind für das Sexualverhalten zu ziehen? Das Gespräch vor dem HIV-Antikörper-Test HIV-Test ist ohne Zustimmung des Patienten rechtswidrig Stimmt der Patient einer Blutentnahme zu, gibt er damit auch sein Einverständnis, daß alle medizinisch indizierten Tests - ohne detaillierte Aufklärung - durchgeführt werden.

Aus diesem Grund ist es besonders wichtig, vor dem Test ein intensives Gespräch mit dem Patienten zu führen, in dem versucht werden sollte, die Belastungsfähigkeit und das soziale Auffangnetz des Patienten abzuklären. Je besser das Aufklärungsgespräch vor dem Test ist, desto angemessener wird der Patient das Testergebnis bewältigen können. Cave: Suizidgefahr Ein Schock ist positives Test-Ergebnis immer 42 Selbst das beste Vorgespräch verhindert aber nicht, daß der Patient einen Schock erleiden und suizidgefährdet sein kann, wenn er die Diagnose "Test positiv" erfährt.

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